Die Gerste haben wir am 5. Juli gedroschen, genau wie im letzten Jahr. Der Weizen hat auch schon Farbe angenommen, muss aber noch ein paar Tage reifen. Das eher nasse Wetter könnte noch ein Problem werden. Wird Getreide zu feucht geerntet, muss es in der Getreidesammelstelle getrocknet werden. Das verursacht nicht nur Kosten, sondern reduziert auch die Annahmekapazität der Sammelstelle.
Die Kartoffeln der letztjährigen Ernte sind fast alle verkauft. Nur von den mehligkochenden Kartoffeln haben wir noch mehrere Paletten an Lager. Nicht, weil wir zuviel produziert oder zuwenig verkauft hätten. Frühkartoffeln haben den Nachteil, dass sie sich z.B. zum Rösti machen nur bedingt eignen. Darum wollen Restaurants und Grossküchen auch dann immer noch "alte" Kartoffeln, wenn die neue Ernte bereits verfügbar ist. Da wir die Kartoffeln optimal lagern können, sind diese auch nach mehreren Monaten Lagerung qualitativ einwandfrei!
Am 15. Juni 2025 gab es bei uns örtlich Hagelschäden. Auf dem geteilten Bild unten sieht man links, wie es kurz nach dem Hagelzug aussah. Das Bild rechts wurde gut einen Monat später aufgenommen. Rein optisch sieht es aus, als hätte sich der Bestand wieder gut erholt. Wenn man näher rangeht, sieht man aber die Schäden an den Stängeln. Diese können Pilzbefall begünstigen und entsprechend muss das Feld im Auge behalten werden.
